{"id":2309,"date":"2021-01-05T19:14:22","date_gmt":"2021-01-05T19:14:22","guid":{"rendered":"http:\/\/art.estis.de\/?page_id=2309"},"modified":"2021-01-07T15:01:44","modified_gmt":"2021-01-07T15:01:44","slug":"nikolai-estis-gibt-es-den-juedischen-kuenstler","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/art.estis.de\/es\/mediathek\/texte\/nikolai-estis-gibt-es-den-juedischen-kuenstler\/","title":{"rendered":"Nikolai Estis &#8211; Gibt es den j\u00fcdischen K\u00fcnstler?"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"2309\" class=\"elementor elementor-2309\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-section-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-12849489 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"12849489\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-68b5f6e4\" data-id=\"68b5f6e4\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-739e9fcc elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"739e9fcc\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6a72fdac elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"6a72fdac\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h4 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Nikolai Estis<\/h4>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-445cd241 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"445cd241\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h1 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Gibt es den \"j\u00fcdischen K\u00fcnstler\"?<\/h1>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4aa33e65 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"4aa33e65\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h4 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">1991<\/h4>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2dd86747 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2dd86747\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6362f027\" data-id=\"6362f027\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-641753a7 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"641753a7\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-text-editor elementor-clearfix\">\n\t\t\t\t<p align=\"JUSTIFY\">Als ich in den 60-er Jahren begann, graphisch zu arbeiten, habe ich figurative, darstellende Bl\u00e4tter gemacht und zeichnete auch zu j\u00fcdischen Themen. Die Welt dieser Arbeiten ist recht beklemmend. Den Hauptinhalt meiner inneren Leidenschaften bildeten offenbar meine Kindheitserlebnisse, welche durchweg verbunden waren mit meiner j\u00fcdischen Herkunft und mit dem Leben im ukrainischen Schtetl der Kriegs- und Nachkriegsjahre. Hier drehten sich alle Gedanken um Krieg, Pogrom und Vernichtung. Obwohl ich selbst weder Krieg noch Pogrome jemals unmittelbar erlebt habe, sp\u00fcre ich auf mir doch die Pr\u00e4gung der nationalen Erniedrigung. Fortw\u00e4hrend die eigene Nationalit\u00e4t schmerzlich empfinden zu m\u00fcssen \u2013 auch das ist schon ein Pogrom.<\/p><p align=\"JUSTIFY\">Die Schwarz-Wei\u00df-Graphik erm\u00f6glichte mir, innere Dramatik und Leid zu vermitteln. Tusche und Papier sind geschmeidige, demokratische Materialien, und der Weg vom Erlebnis zur Darstellung ist hier kurz: Dein Gef\u00fchlszustand kann sich auf der Fl\u00e4che sofort verwirklichen.<\/p><p align=\"JUSTIFY\">An einem bestimmten Punkt fragte ich mich: Was ist eigentlich Schmerz? Was ist Leid? Wenn ich Leid vermittels einer menschlichen Gestalt zum Ausdruck bringe, warum verleihe ich diesem Leid j\u00fcdische Gesichtsz\u00fcge? Hat dieses Leid bei einem Spanier, einem Chinesen etwa keine Nationalit\u00e4t? Es muss also mein Ziel sein, die Kunst von den konkreten Merkmalen des jeweiligen Ortes, der Zeit, der Nationalit\u00e4t wie der Psychologie der Figuren zu l\u00e4utern, damit der Zustand des Leidens allein \u00fcber die Plastik wiedergegeben werde. I<span style=\"font-size: 14px;\">ch erkannte, dass eine graphische oder malerische Komposition gerade dann viel mehr Gram in sich zu fassen vermag, wenn sie von jeglicher Bindung an das Konkrete befreit ist.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 14px;\">Als ich an einer Serie von Lithographien arbeitete, die sich Motiven aus Gedichten von Federico Garc\u00eda Lorca widmet, versuchte ich \u00fcber das Leid der Menschen zu sprechen, ohne das Thema durch irgendwelche nationalen Grenzen zu verengen.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 14px;\">Diese Serie war meine letzte Arbeit im Bereich der Schwarz-Wei\u00df-Graphik. Ich f\u00fchlte, dass zwei Farben mir nicht ausreichten. Mehrfarbige Arbeiten entstanden, und seit 1974 arbeite ich nur noch mit Farben.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Die Malerei begann sich in mir zu entwickeln aus innerer Unruhe. Sie wurde f\u00fcr mich zu einer anderen Methode, auf der Fl\u00e4che zu reflektieren \u2013 nicht mehr so geradlinig und lakonisch. Das malerische Element entspricht in h\u00f6herem Ma\u00dfe meinem Temperament, dr\u00fcckt meinen inneren Zustand treffender aus.\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Gleichzeitig versuchte ich, das Konkrete in meinen Arbeiten loszuwerden. Ich f\u00fcrchtete mich vor dem \u00fcberm\u00e4\u00dfig Illustrativen nicht deshalb, weil es an sich schlecht w\u00e4re, sondern weil unsere Sprache, die Sprache der Plastik und der Farben, keine Hilfe von irgendwelchen benachbarten Genres voraussetzt. Ob es dir gelingt, einen seelischen Zustand zu vermitteln, h\u00e4ngt davon ab, wie du mit der Farbe, mit der Fl\u00e4che arbeitest \u2013 davon, was du erreichen kannst, indem du allein die malerische Sprache bem\u00fchst, ohne zu literatur\u00e4hnlichen oder anderen Mitteln zu greifen.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Als K\u00fcnstler bevorzuge ich es, \u00fcber das Leid, \u00fcber die Liebe, \u00fcber das innere Leben eines jeden von uns zu sprechen, ohne mich auf die professionelle, nationale oder sonstige Erfahrung des Betrachters zu st\u00fctzen. Die Erfahrung ist zweitrangig, das Seelenleben manifestiert sich nicht in materieller Gestalthaftigkeit und ben\u00f6tigt keine Illustration.\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Ich bin daf\u00fcr, dass Zust\u00e4nde des Leids, der Freude, der Liebe allein mit innerk\u00fcnstlerischen Mitteln zum Ausdruck gebracht werden \u2013 das bereichert sowohl den K\u00fcnstler als auch den Betrachter. \u00dcber die Malerei erlangt der Mensch etwas, das er sonst nicht erlangen k\u00f6nnte.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 14px;\">Jeder von uns ist zur Aufnahme von Malerei f\u00e4hig, darin sind wir alle gleich, aber bei vielen Menschen bleibt diese F\u00e4higkeit unausgepr\u00e4gt. Von Kind auf wird dem Menschen beigebracht, Malerei als Illustration zu diesem oder jenem historischen oder literarischen Motiv zu verstehen. Als Ergebnis entwickelt sich die Seele nicht, sondern sie verarmt. Doch<\/span><span style=\"font-size: 14px;\">\u00a0nur im Zustand der Verliebtheit, des Leidens, sobald man \u00fcber die Allt\u00e4glichkeit hinausgelangt, h\u00f6rt der Mensch auf, in der gegenst\u00e4ndlichen Welt zu leben, und wird empf\u00e4nglich f\u00fcr Kunst, Schmerz, Trag\u00f6die. Dann erschlie\u00dfen sich im Innern des Menschen geradezu grenzenlose M\u00f6glichkeiten.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Das Leiden ist ein besonderer Zustand der Seele, welches sie Gott gegen\u00fcber \u00f6ffnet. Im Leiden und Mitleiden beginnt der Mensch, sich als Teil des Alls zu f\u00fchlen, er f\u00fchlt den Schmerz alles Lebendigen. Deshalb muss sich die Seele des K\u00fcnstlers in st\u00e4ndiger Bereitschaft befinden, muss fein sein, f\u00e4hig, schon eine minimale Schwingung der Au\u00dfenwelt zu ersp\u00fcren und zu erwidern. Und diese Kunstseele bedarf eines folgsamen und von Beschr\u00e4nkungen freien Instruments f\u00fcr den Ausdruck seiner selbst. Das hei\u00dft: Die Hand muss v\u00f6llig frei sein, nicht eingeengt von irgendwelchen Aufgaben, Ideen oder literarischen Vorstellungen. Allein die freie Handbewegung vermag die Freiheit seelischer Regungen darzustellen, jener Str\u00f6me, die der K\u00fcnstler wahrnimmt.\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">In alten Zeiten gingen die Ikonenmaler stets nur nach Gebet und mit \u00abehrf\u00fcrchtiger Hand\u00bb an ihre Arbeit. Ich stelle mir das w\u00f6rtlich vor: Im Gebet gelangt die Seele in den Zustand der Ehrfurcht, und die Hand muss selbstverst\u00e4ndlich genauso feinf\u00fchlig sein. In der Bewegung einer freien Hand ist viel mehr vom Menschen selbst, von der Individualit\u00e4t des K\u00fcnstlers, als in der Bewegung einer kontrollierten Hand.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Nach einem Ausdruck des Dichters Ossip Mandelstam ist der Mensch einzigartig in dem \u00abMuster seiner Seele\u00bb und jenes, was von seinem Verstand kommt, von seinem inneren Redakteur oder Zensor, ist frei von Originalit\u00e4t.\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Die Summe all dessen, was man mittels des Verstandes erfassen kann, scheint mir sehr gering. Erkenntnis, wie sie \u00fcber das Gebet entsteht, \u00fcber die Empfindung, Teil alles Lebendigen zu sein, und zwar ein unendlich kleiner Teil \u2013 solche Erkenntnis gibt uns weitaus mehr als die Einsicht desjenigen, der sch\u00f6pft, gestaltet oder, Gott beh\u00fcte, umwandelt.\u00a0<\/span><span style=\"font-size: 14px;\">Die Seele kann nicht verschlossen bleiben. Sie muss gegen\u00fcber demjenigen offen sein, das h\u00f6her und gr\u00f6\u00dfer ist als sie. Nur dann wird die Aufnahme von Kunst m\u00f6glich, nur dann beginnen die Menschen, einander zu verstehen, zu lieben, mit Gott zu sprechen und sich in der Welt der Kunst wohlzuf\u00fchlen \u2013 als Betrachter wie als Sch\u00f6pfer.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Nicht nach Didaxe, nicht nach Geschichte und nicht nach sozialen Lehrs\u00e4tzen sucht der Mensch in der Kunst. Der K\u00fcnstler lebt, strebt danach, sich selbst zu erkennen und hinterl\u00e4sst Spuren dieses Erkenntnisstrebens in seinen Arbeiten. Und den anderen Menschen wird seine seelische Arbeit dargeboten. Sie ist es, wonach die Menschen in der Kunst verlangen.\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Die Kunst haust in solchen H\u00f6hen, wo all ihre je besonderen Charakterz\u00fcge \u2013 ob religi\u00f6se, nationale oder andere \u2013 unwesentlich werden, nichts mehr bestimmen. \u00abHohe Kunst\u00bb (und allein eine solche kann Kunst sein) \u2013 \u00abhoch\u00bb steht hier nicht im Sinne professioneller Meisterschaft, vielmehr in geistigem, religi\u00f6sem Sinn.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Kunst muss f\u00fcr sich existieren, wie sie f\u00fcr sich entstehen muss. Sie kann nicht irgend etwas abbilden, gegen irgend etwas ank\u00e4mpfen, etwas verursachen wollen. Die Kunst ist au\u00dfernational. Jede Einteilung des Kunstk\u00f6rpers nach nationalen oder sonstigen Merkmalen erfolgt sp\u00e4ter. Das ist Sache von Kunstwissenschaftlern und Kritikern.\u00a0<span style=\"font-size: 14px;\">Wenn der K\u00fcnstler sich einer bestimmten Gruppe, einer nationalen Gemeinschaft zugeh\u00f6rig wissen will, dann soll er dies tun; wenn er es nicht will, soll er es nicht \u2013 Hauptsache ist, dass er die Freiheit besitzen muss, es nicht zu tun. Wenn er sich als ein Weltb\u00fcrger zu f\u00fchlen geneigt ist, dann mag er ein Weltb\u00fcrger sein oder er soll sich, wenn er es m\u00f6chte, als der B\u00fcrger eines bestimmten Landes verstehen. Es w\u00e4re f\u00fcr mich vollkommen unannehmbar, wenn einem Menschen, einem K\u00fcnstler \u2013 oder auch seinem Werk \u2013 ein f\u00fcr allemal eine eindeutige Bestimmung gegeben werden sollte, erst recht, wenn diese Bestimmung dem eigentlichen Menschen vorgeordnet w\u00e4re.<\/span><\/p><p align=\"JUSTIFY\">Es gibt relative und absolute Werte. Mir scheint, dass der K\u00fcnstler verpflichtet ist, in einer Welt absoluter Werte zu leben. Und auch jeder andere Mensch muss dies anstreben. Ich sehe den K\u00fcnstler auf der Erde als ein Ph\u00e4nomen, das von Gott herr\u00fchrt. Schlie\u00dflich sagt man das auch so: Ein K\u00fcnstler von Gottes Gnaden. Das bedeutet, dass die Seele des K\u00fcnstlers mit einer besonderen Qualit\u00e4t ausgestattet ist. Dies ist eine Gabe, die zwar ihm verliehen wird, doch den anderen Menschen geh\u00f6rt: Und er kann nicht, ja, darf nicht mit dieser Gabe schalten und walten, wie es ihm gef\u00e4llt \u2013 sie f\u00fcr Geld eintauschen, f\u00fcr Konjunktur, Popularit\u00e4t. Er muss alle M\u00fche daran setzen, diese Gabe zu vermehren und an die Menschen weiterzugeben. Nicht zu belehren, sondern zu zeigen, dass es ein Licht gibt, das ist seine Berufung. So sehe ich den K\u00fcnstler.<\/p>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-e8b32f7 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"e8b32f7\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-21b8a8b\" data-id=\"21b8a8b\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7a8c7c84 elementor-widget elementor-widget-image\" 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Papier<\/p>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2763e509 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2763e509\" data-element_type=\"section\" data-settings=\"{&quot;background_background&quot;:&quot;classic&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-5a331895\" data-id=\"5a331895\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-column-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element 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href=\"http:\/\/art.estis.de\/impressum-datenschutz\/\">Impressum\u00a0&amp;\u00a0Datenschutz<\/a><\/p>\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nikolai Estis Gibt es den \u00abj\u00fcdischen K\u00fcnstler\u00bb? 1991 Als ich in den 60-er Jahren begann, graphisch zu arbeiten, habe ich figurative, darstellende Bl\u00e4tter gemacht und zeichnete auch zu j\u00fcdischen Themen. Die Welt dieser Arbeiten ist recht beklemmend. 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